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Olympia

 

 
Wir ankern vor Katakolou an der Westküste der Peleponnes. Der kleine Ort besteht aus zwei Häuserzeilen, an der Mole eine Reihe von Cafes und Tavernen, an der Strasse Juweliere und Souvenirshops. Alle warten auf die Touristen der Kreuzfahrtschiffe die hier fast täglich anlanden. Die Preise sind hoch, die Taxifahrer aufdringlich. Ein Taxi nach Olympia kostet  € 60,- und beinhaltet 30min Hinfahrt, 1 Stunde Aufenthalt und 30min Rückfahrt. Mietautos sind günstiger: € 45 pro Tag. Ein Moped ist schon für € 35 zu haben, für 2 Personen werden aber € 5 Aufschlag verrechnet. Spritkosten sind nicht inkludiert.
Eine nette Deutsche die hier lebt, empfiehlt uns den Zug zu nehmen. Wir befolgen ihren Rat und nehmen in der Früh den klimatisierten Zug, der uns in 45min direkt nach Olympia bringt. (Fahrpreis hin und retour pro Person € 3). In Olympia warten ebenfalls viele Cafes und Tavernen und Souvenirshops auf zahlungskräftige Touristen.
Wir besuchen als erstes die Ausgrabungen und sind beeindruckt von der Weitläufigkeit des Geländes. Im Zentrum des heiligen Bezirks standen Tempel der Hera und des Zeus, dessen 12,5m hohe Statue als eines der 7 Weltwunder der Antike galt. Außerhalb der Mauer des Weihbezirks befanden sich die Gebäude für Besucher des Heiligtums und die Unterkünfte für Athleten,  Thermen, Trainings- und Werkstätten.

Die ersten Olympischen Spiele fanden 776 v. Chr. statt. Ausgetragen wurden sowohl leichtathletische Disziplinen als auch Ringen, Faustkämpfe und Wagenrennen.

Die griechischen Stadtstaaten entsandten Abordnungen die miteinander wetteiferten.

Für die Zeit der Spiele galt der olympische Friede, der Teilnehmer und Besucher vor Übergriffen schützte.

Das Heiligtum wurde 426 n. Chr. auf kaiserlichen Befehl zerstört, und fiel bei späteren Erdbeben endgültig in Trümmer. Die meisten Gebäude sind nur im Grundriss erkennbar, bei einigen wenigen stehen noch Mauern oder sind Fußbodenmosaike erhalten geblieben. Dank der Arbeit der Forscher des Deutschen Archäologischen Instituts sind alle Tafeln auch in Deutsch beschriftet. Wir durchwandern das ganze Areal in ca. 2 Stunden.

Im Archäologischen Museum bestaunen wir die zahlreichen Tierminiaturen, die wie Kinderspielzeug wirken. Tierköpfe aus Bronze, Schilder, Helme, Brust-, Arm- und Beinpanzer füllen einen ganzen Saal.
Zahlreiche Statuen wurden restauriert und in Figurengruppen wieder aufgestellt. Die Beschreibungen erzählen von den (Un-)Taten der Götter und der Helden.

Von der mit Elfenbein und Gold verkleideten Statue des thronenden Zeus sind nur Abbildungen erhalten geblieben, man vermutet dass dieses Weltwunder bei einem Brand in Konstantinopel den Flammen zum Opfer fiel.
Ein ganzer Zyklus der Heldentaten des Herakles, Tierfiguren und Statuen von Kaisern, Feldherren und deren Angehörigen füllen die Räume des Museums. Im Heratempel fand man die besonders schöne Statue des Hermes mit dem Knaben Dionysos auf dem Arm.

Zu besichtigen gäbe es noch ein Museum über die Olympischen Spiele der Neuzeit, und ein Museum das die Phasen der Ausgrabungen dokumentiert, doch der letzte Zug nach Katakolou fährt um 15:40 ab.
Wieder rattern wir gemütlich durch das fruchtbare Tal, schauen über Orangenplantagen, Olivenbäume und Wassermelonenfelder. Der Zugführer hupt mehrmals vor jeder Straße die unseren Weg kreuzt, denn die meisten davon sind ohne Bahnschranken.

News:

Die NEWS werden ergänzt durch die Logbuch-Seite.

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Route 2013
Jamaika, Caymanes Islands, Cuba, Mexico, Florida, Belize, Honduras, Nicaracua, Costa Rica, Kolumbien, San Blas Islands und Pananma.




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