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Siracusa

 

 

Syracus wurde von Kolonisten der griechischen Stadt Korinth gegründet und war in seiner Blütezeit politisches, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum Siziliens. Die Altstadt liegt auf der Insel Ortigia, welche mit der Neustadt durch 3 Brücken verbunden ist. Die archäologische Zone liegt am Rande der modernen Stadt auf einem flachen Hügel.

Das Stadtbild wird geprägt vom 67m hohen Kegeldach des Santuario della Madonna delle Lacrime. Das kleine Bildnis der Madonna aus Gips hat 1953 Tränen geweint und Wunder gewirkt. Das dafür errichtete moderne Betonbauwerk ist von außen und von innen architektonisch interessant.

Das archäologische Museum ist gleich dahinter in einem schattigen Park versteckt. Funde aus der griechischen und römischen Antike sind hier ausgestellt. Das Kombiticket inkludiert den Eintritt in den archäologischen Park.  

Bis zu seiner Niederlage gegen Rom kontrollierte Syracus das westliche Mittelmeer und blieb sogar gegen die Flotte Athens siegreich. Ihre größte Machtentfaltung erlebte die Stadt 400 – 200 v.Chr. unter dem Tyrannen Dionysios und seinen Nachfolgern.
Das große griechische Theater mit seinen in Stein geschlagenen Stufen ist das am besten Erhaltene außerhalb Griechenlands.

Im ehemaligen Steinbruch ist heute ein schattiger Park mit teilweise zugänglichen Höhlen. Beeindruckend ist das Ohr des Dionysios, 65m lang und 23m hoch. Die künstliche Grotte soll wegen ihrer außergewöhnlichen Akustik als Gefängnis gedient haben. Das römische Amphitheater ist von Unkraut überwuchert, die Reste des 198m langen Altar des Hieron dürfen nur von außerhalb des Zauns besichtigt werden.  

In Syracus bestand eine bedeutende christliche Gemeinde, welche sich in der Krypa von San Marciano traf, wo auch der Apostel Paulus predigte. Die trocken gefallene unterirdische Wasserversorgung des antiken Syrakus wurde von den frühen Christen als Katakomben genutzt. Der Eingang liegt neben der ehemaligen Kirche San Giovanni, von der nur mehr die Außenmauern erhalten sind. Auch hier sind die Überreste eines griechischen Tempels zu erkennen.

Während des zweiten Weltkrieges dienten die Katakomben der Bevölkerung als Luftschutzbunker, und die Knochen von 20.000 Gräbern wurden ausgesiedelt.  

Auch auf der Altstadtinsel begegnet man den Spuren der griechischen Vergangenheit. Reste eines Apollo-Tempels sind neben dem Markt zu finden. Am Dom sind außen und innen die dorischen Säulen des ehemaligen Athena-Tempels gut erkennbar.  Der Innenraum des Doms ist schlicht gehalten, nur Seitenaltäre wie der mit den Reliquien der hl Lucia sind geschmückt. Die barocke Fassade steht im Spannungsfeld mit einem silbernen Riesen der sich scheinbar aus dem Sand erhebt.


Unterhalb der Uferpromenade entspringt die Quelle der Arethusa. Papyrus wächst in der Mitte des kleinen Zierteichs der von Enten bewohnt wird. Im Schatten der hohen Gummibäume lässt es sich nach dem Besuch der engen Altstadtgassen gut rasten. 

Adelspaläste und barocke Wohnhäuser prägen das Stadtbild rund um den Domplatz.

Im NO der Insel gibt es aber auch einige unbewohnte Gassen. Manche Hausfassaden stehen nur mehr dank stützender Holzbalken. Die Bastionen an der Seeseite dienten der Verteidigung der Stadt.

Die Befestigungen der Insel Ortigia enden im Süden im Castello Maniace, auf dem in der Nacht das grüne Feuer der Hafeneinfahrt brennt. Im Porto Grande liegt man geschützt und mit Blick auf die Altstadt vor Anker.

Die Einkaufsmöglichkeiten sind bestens, am Markt findet man eine große Auswahl an Gemüse und Meeresfrüchten, und es gibt mehrere Supermärkte, sogar einen Lidl.

News:

Die NEWS werden ergänzt durch die Logbuch-Seite.

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